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Chronik 1943-1947

15.2.1943
übernimmt Lehrer Friedrich Meyer vertretungsweise die Leitung der Schule.

April 1943
Im April wird ein neuer Jahrgang in der Lehrerinnen-Bildungsanstalt aufgenommen. Dadurch fehlte der notwendige Raum. Es wird erreicht, daß nur 1 Klassenraum, die Lehrmittelräume und das Büchereizimmer abzugeben sind. Dadurch wird es notwendig, daß sämtliche Lehrmittel im Lehrerzimmer untergebracht und die Mehrzahl der Schränke auf den Fluren aufgestellt werden. Der Schule verbleiben das Dienstzimmer des Rektors und 5 Klassenräume auf dem unteren Flur.

1.8.1943
Der Beginn des Schuljahres steht im Zeichen des sich auch auf unsere Stadt auswirkenden harten Angriffen auf Hamburg.

September 1944
Lüneburg wird Auffanglager für Fliegergeschädigte. Jeder zur Verfügung stehende Raum wird als Auffanglager beansprucht, so auch unser Schulgebäude . …. Nach 3 Wochen wird die Schule frei, so daß am 19. August der Unterricht wieder aufgenommen werden kann. In unserem Schulgebäude wird ein Kinderheim untergebracht. Da die Schule Wall­straße frei bleibt, kann der Unterricht dort behelfsweise weitergeführt werden.

Oktober 1944
Im Oktober erfolgt allgemeine Wiederaufnahme des Unterrichts. Unsere 14 Klassen sind in den 5 Räumen im Hauptgebäude unterzubringen. Der Unterricht wird von 8 -17 Uhr erteilt . …. ist es möglich, den Unterricht in seinem bisherigen Umfang durchzuführen.

18.4.1945
Infolge des Luftangriffes auf Lüneburg und der Besetzung der Stadt durch die alliierten Truppen vom 18.4.1945 ruht der Unterricht.

Mai 1945
Vom Mai an wurde die Lehrerschaft zunächst mit Sonderaufgaben in der Stadtverwaltung betraut …. und in den späteren Monaten mit der Führung der Klassen bei bestimmten Arbeitseinsätzen.

Sept. 1945 
Anfang September 1945 begann wieder – sehnlich erwartet – der Unterricht. Die Schule 2 wurde im Gebäude in der Wallstraße und in der Schule IV aufgeteilt untergebracht. Dem Unterricht stellten sich noch viele Hemmungen entgegen.
Eine Aufnahme von Schulanfängern unterblieb, da das Schuljahr bis Ostern 1946 ausgedehnt wurde.
Als Lehrer waren zunächst nur Rektor Boetzinger, die Lehrer Wiegers und Gaerti… und die Lehrerinnen Engel, Schrader, Flöge, Ehrig beschäftigt, da weitere Lehrkräfte v.d. Mil.Reg. noch nicht bestätigt waren.

März 1946
Die Wiedereröffnung der kath. Schule bedeutet für Schule II den Verlust des Schulgebäudes an der Wallstraße, das Eigentum der kath. Kirche ist. Da das schuleigene Gebäude am Wilschenbrucherweg immer noch schulfremden Zwecken dient, werden 10 Klassen mit im Gebäude der Schule I untergebracht.

1.6.1946
wird der Unterricht in der englischen Sprache eingerichtet -zunächst als Wahlfach.

31.10.1946
Rektor Boetzinger scheidet aus. Er ist mit der Verwaltung der Schulratsstelle in Fallingbostel beauftragt. Rektor Boetzinger war vom 1.4.1930 – 31.10.1946 Leiter der Schule II.

7.1.1947
Der Unterricht1 der am 7.1. -Ende der Weihnachtsferien -wieder beginnen soll, muß bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden, da immer noch kein Heizungsmaterial angeliefert werden kann. Die Temperatur ist am 6.1. bis auf -23 Grad C gesunken. Alle Lehrkräfte sind gesund.

April 1947
In diesem Jahre müssen die Schülerinnen, die sich für die Klasse 5 einer höheren Schule gemeldet haben, erstmalig eine 10tägige Probeunterrichtszeit machen zwecks Auslese.

1.4.1947 
Am 1.4.1947 übernimmt Konrektor Heine von Volksschule I die Leitung der Schule II.

August 1947 
Verlängerung der Ferien infolge stärkeren Auftretens der Kinderlähmung bis 1.9.47.

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